Blogeinträge von Birgit Kelle

EU-Umfrage zur Frauenquote



Die EU Kommission bittet im Auftrag von Quotenbefürworterin Viviane Reding vom 5. März bis 28. Mai um Meinungsabgabe. Teilnehmen können NGOs, also Vereine, Institutionen aber auch und Einzelpersonen gleichermaßen! Geben Sie Frau Reding doch bitte gute Argumente gegen eine Quote – natürlich auch dafür, wenn es denn sein muss. 

Alle Infos und Download des Fragebogens (auf Deutsch) ist unter folgendem Link zu erreichen: http://ec.europa.eu/justice/newsroom/gender-equality/opinion/120528_de.htm;



Volle Kelle: Falling Down



Meine wöchentliche Kolumne bei The European hat diesmal den Welt-Down-Syndrom Tag zum Thema, der mehr oder weniger geräuschlos am 21. März zum ersten Mal begangen wurde. 90 Prozent aller Kinder mit dieser Diagnose werden heute schon abgetrieben und es stellt sich die Frage, welche Konsequenzen es für die ganze Gesellschaft hat, wenn wir behindertes Leben schon vor der Geburt selektieren und als nicht lebenswert einstufen. 

Ein Ausschnitt:



Feministischer Offenbarungseid+++ Aktion: Starke Frauen brauchen keine Quote



 Frauenquoten untergraben die herausragenden Leistungen, die tausende von Frauen täglich in Deutschland erbringen. Sie haben sich mit Mut und Durchsetzungskraft nach oben gearbeitet und zeigen täglich, dass es nicht auf das Geschlecht, sondern auf die individuelle Leistung ankommt in unserer Gesellschaft. 

Wir wollen uns nicht durch eine Frauenquote kleinreden lassen, was Frauen eigenständig durch ihr Wissen und Können erreicht haben. Wir wollen auch keine Bürokratie aus Brüssel, die uns vorschreibt, wie wir in Deutschland zu handeln haben. Deswegen sagen wir mit unserer Stimme: 



Nachhaltig kinderlos



Die deutsche Familienpolitik steht vor einem Scherbenhaufen. Betrachtet man die neueste Studie „Wie leben Kinder in Deutschland?“ des Statistischen Bundesamtes kann man mit Fug und Recht behaupten, dass der derzeitige Kurs in der Familienpolitik nicht einmal ansatzweise die Erfolge gebracht hat, die man sich erhofft hatte. Ganz im Gegenteil.

Es klingt nahezu weltfremd, wenn der Staatssekretär im Familienministerium, Josef Hecken, die aktuellen Zahlen mit den Worten kommentiert, der Rückgang der Kinderzahl in Deutschland zeige, „wie wichtig eine nachhaltige Familienpolitik“ sei und dass die Bundesregierung mit ihren familienpolitischen Maßnahmen auf einem guten Weg sei. Sind wir also deswegen Schlusslicht bei den Kinderzahlen in Europa, weil wir auf einem guten Weg sind?



Mutter sein. Da gibt es Gesprächsbedarf



Ich weiß noch genau, wann ich mein Kind das erste Mal im Bauch gespürt habe. Es war wie das leichte Schlagen eines Schmetterlingsflügels. Nicht mehr. Leicht und kaum bemerkbar. Mir wurde heiß und kalt und ich wusste: Das ist Leben in mir. Mutter sein. Ich kann kaum in Worte fassen, welche Glücksgefühle das auslöst.

Animalisch, instinktiv. Wer Kinder zur Welt bringt, handelt nicht rational. Es ist ein Trieb, eine Leidenschaft, die man mit nichts Anderem erzeugen kann. Es verändert die Menschen, ihr Verhalten. Wir respektieren, dass man in der Tierwelt ein Muttertier in Ruhe lässt. Man fasst ihre Jungen nicht an. Tut man es doch, sollte man schnell das Weite suchen, denn der Beschützerinstinkt der Mutter ist gewaltig, explosiv. Da ist auch der Mensch ein Tier. Wir stellen uns vor unsere Kinder, wir sorgen für sie, wir verteidigen sie. Und fast jeder kennt das aus eigener Erfahrung, dass man selbst im fortgeschrittenen Alter immer noch das Kind seiner Eltern bleibt. Das ist auch nicht rational. Man braucht es nicht mehr und trotzdem lässt es einen nicht los.



Darf man mit EU-Geldern für das ungeborene Leben werben?



Jein, jedenfalls nicht wenn es in Ungarn ist und jedenfalls nicht wenn es um das explosive Thema Abtreibung geht.

In Brüssel ist diese Woche ein Streit entbrannt um eine Plakatkampagne der ungarischen Regierung zum Schutz des ungeborenen Lebens. Die Kosten hierfür (etwa 416.000 Euro) sind aus EU-Geldern bestritten worden, was nun für Empörung in Brüssel sorgt und die Frage aufwirft, welche EU-Gelder für was verwendet werden dürfen – und vor allem wofür nicht.



Gleichstellung auf der Einbahnstraße



So haben sich die Vertreter des Gender Mainstreaming das nicht vorgestellt mit der Gleichstellungspolitik.

Zwar hat man - zumindest auf dem Papier - die tausenden von Frauenbeauftragten im Land offiziell zu Gleichstellungsbeauftragten umbenannt, doch offenbar hatte niemand damit gerechnet, dass mal tatsächlich jemand damit ernst macht. Genau das ist nun im beschaulichen Goslar passiert und der Aufschrei ist entsprechend groß. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Monika Ebeling, hat es gewagt, in ihrer Arbeit auch die Belange von Männern zu berücksichtigen. Welch Skandal! Dafür muss sie natürlich abgestraft werden. Und so hat die Fraktion der Linke im Stadtrat beantragt, die Dame ihres Amtes zu entheben.



Diktatur des Feminismus



Was ist nur mit der Frauenbewegung passiert, dass sich immer weniger Frauen dafür interessieren? Wie Fossile aus überlebten Zeiten wirken Alice Schwarzer und ihre Weggefährt_Innen mit den immer noch gleichen Parolen seit 20 Jahren. Die Feministinnengeneration 50+ dominiert die gesellschaftliche Diskussion, während die jungen Frauen unaufhaltsam ihrer Wege gehen und mit Befremden auf Phantom-Debatten blicken, die so rein gar nichts mit ihrem Alltag zu tun haben. Ist doch die rechtliche Gleichstellung der Frau lange erreicht. Jetzt geht es ans Eingemachte. Die Details. Aber der weitere Weg dorthin ist höchst umstritten.



Gefangen im Gender Gap



Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – was unser Gerechtigkeitsempfinden sofort bejahen würde, ist auf dem Arbeitsmarkt noch lange nicht angekommen. Nach wie vor gibt es zwischen Männern und Frauen Unterschiede in der Höhe des durchschnittlichen Stundenlohns. Dass dieser so genannte „Gender Pay Gap“ behoben werden soll, darüber herrscht Einigkeit weltweit. Schwieriger wird es schon, wenn es darum geht, die Gehaltsunterschiede tatsächlich zu beziffern und die Ursachen oder gar die möglichen Lösungen zu finden. Denn auch hier gilt: Die Mainstream-Meinung steht fest.

 

29 Prozent, 23 Prozent, 13 Prozent, 8 Prozent Lohnunterschied – ja was denn nun? Verschiedene Zahlen stehen im Raum, wenn am 25. März in Deutschland zum vierten Mal der „Equal Pay Day“ begangen wird, ein internationaler Aktionstag, der auf die Lohnunterschiede bei Männern und Frauen hinweisen soll und seinen Ursprung in den USA hat. Und je nachdem, wem es nutzt, werden unterschiedliche Summen zu diesem Anlass hervorgehoben.

 



Gefangen im Gender Gap



Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – was unser Gerechtigkeitsempfinden sofort bejahen würde, ist auf dem Arbeitsmarkt noch lange nicht angekommen. Nach wie vor gibt es zwischen Männern und Frauen Unterschiede in der Höhe des durchschnittlichen Stundenlohns. Dass dieser so genannte „Gender Pay Gap“ behoben werden soll, darüber herrscht Einigkeit weltweit. Schwieriger wird es schon, wenn es darum geht, die Gehaltsunterschiede tatsächlich zu beziffern und die Ursachen oder gar die möglichen Lösungen zu finden. Denn auch hier gilt: Die Mainstream-Meinung steht fest.

von Birgit Kelle

29 Prozent, 23 Prozent, 13 Prozent, 8 Prozent Lohnunterschied – ja was denn nun? Verschiedene Zahlen stehen im Raum, wenn am 25. März  in Deutschland zum vierten Mal der „Equal Pay Day“ begangen wird, ein internationaler Aktionstag, der auf die Lohnunterschiede bei Männern und Frauen hinweisen soll und seinen Ursprung in den USA hat. Und je nachdem, wem es nutzt, werden unterschiedliche Summen zu diesem Anlass hervorgehoben.



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