Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – was unser Gerechtigkeitsempfinden sofort bejahen würde, ist auf dem Arbeitsmarkt noch lange nicht angekommen. Nach wie vor gibt es zwischen Männern und Frauen Unterschiede in der Höhe des durchschnittlichen Stundenlohns. Dass dieser so genannte „Gender Pay Gap“ behoben werden soll, darüber herrscht Einigkeit weltweit. Schwieriger wird es schon, wenn es darum geht, die Gehaltsunterschiede tatsächlich zu beziffern und die Ursachen oder gar die möglichen Lösungen zu finden. Denn auch hier gilt: Die Mainstream-Meinung steht fest.
29 Prozent, 23 Prozent, 13 Prozent, 8 Prozent Lohnunterschied – ja was denn nun? Verschiedene Zahlen stehen im Raum, wenn am 25. März in Deutschland zum vierten Mal der „Equal Pay Day“ begangen wird, ein internationaler Aktionstag, der auf die Lohnunterschiede bei Männern und Frauen hinweisen soll und seinen Ursprung in den USA hat. Und je nachdem, wem es nutzt, werden unterschiedliche Summen zu diesem Anlass hervorgehoben.